Logo des Württembergischen Landessportbund e.V.

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Die Nachhaltigkeitsprojekte der Sportvereine

Nachhaltigkeit hat viele Facetten und Handlungsfelder. Jedes einzelne lohnt sich für euren Verein, eure Mitglieder und natürlich die Umwelt. In unseren sechs Nachhaltigkeitsrubriken könnt ihr euch Anregungen von Projekten holen, die andere Sportvereine in Württemberg bereits umgesetzt haben. Von aktivem Klimaschutz bis gesellschaftlichem Zusammenhalt, von Müllvermeidung bis Blumenwiesen reicht die Palette.

Unsere Sammlung soll euch aber nicht nur Impulse geben, sondern auch ganz konkrete Informationen vermitteln. Was waren die Herausforderungen? Was hat es gekostet? Gab es Fördermittel? usw. Und wenn euch ein Projekt näher interessiert, nehmt einfach Kontakt mit dem jeweiligen Sportverein.

Also: Schaut euch in unserer Projektsammlung um und lasst euch inspirieren – für mehr Nachhaltigkeit in eurem Verein!

seck

Verantwortlich: TSG Seckenheim e.V.

Projektbeschreibung:

Nach dem Fund von drei alten Barrenholmen im Keller des Schlosses Seckenheim hatten mehrere Mitglieder der TSG Seckenheim eine kreative Idee: Statt die alten Holmen zu entsorgen, wurden sie zu neuen Turngeräten aufgearbeitet.
Dank des ehrenamtlichen Einsatzes von Schreiner-Meister Bernhard Gärtner und Metallbau-Meister Harald Müller entstanden daraus hochwertige neue Geräte für den Turnnachwuchs: 2 Übungsbarren, 9 Paar Handstandklötze und 3 Übungsholmen.
Durch diese Maßnahme konnten rund 6.000 € an Anschaffungskosten eingespart und gleichzeitig wertvolle Ressourcen geschont werden. Die Aktion wurde von den Vereinsmitgliedern begeistert aufgenommen und stärkte das Gemeinschaftsgefühl innerhalb des Vereins.

 

tsvhütt

Verantwortlich: TSV Hüttlingen 1892 e.V.

Projektbeschreibung:

Der TSV Hüttlingen verfolgt seit mehreren Jahren das Ziel, seinen Energieverbrauch nachhaltig zu senken und einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Ein zentraler Baustein dieser Strategie ist die schrittweise Modernisierung der vereinseigenen Beleuchtung auf energieeffiziente LED-Technologie.

Im Jahr 2024 wurde die Hauptsporthalle des TSV Hüttlingen vollständig auf LED-Beleuchtung umgestellt. Die neuen Leuchten ersetzen konventionelle Leuchtmittel und ermöglichen eine jährliche Stromverbrauchsreduktion von 7.474 kWh. Über einen Zeitraum von 20 Jahren ergibt sich daraus eine CO₂-Einsparung von rund 88 Tonnen.

Ergänzend dazu wurden im selben Jahr auch die Büro- und Schulungsräume des Vereins mit LED-Lampen ausgestattet. Dadurch wird der Energieverbrauch des gesamten Vereinsbetriebs weiter reduziert und ein einheitlicher, nachhaltiger Beleuchtungsstandard geschaffen.

Auch die Ballsporthalle des TSV Hüttlingen wurde im Rahmen des vereinseigenen Nachhaltigkeitskonzepts auf moderne LED-Technik umgerüstet. Hier liegt die jährliche Stromverbrauchsreduktion bei 6.860 kWh, was über 20 Jahre einer CO₂-Einsparung von etwa 81 Tonnen entspricht.

Mit der umfassenden LED-Umrüstung in beiden Hallen sowie in den Funktionsräumen setzt der TSV Hüttlingen ein starkes Zeichen für nachhaltiges und zukunftsorientiertes Vereinsmanagement.

 

scs

Verantwortlich: SC Sigmaringendorf/Laucherthal e.V.

Projektbeschreibung:

Der Sportclub Sigmaringendorf/Laucherthal e.V. hat 2024 gemeinsam mit der Tagespflege SENOVA in Sigmaringendorf ein nachhaltiges und inklusives Bewegungsprojekt gestartet. Viele Gäste der Tagespflege können aufgrund eingeschränkter Mobilität oder fehlender Transportmöglichkeiten nicht mehr am regulären Vereinsangebot teilnehmen. Um dennoch wohnortnah Bewegung zu ermöglichen, bringt der Verein seine Übungsleiterinnen und Übungsleiter direkt in die Einrichtung.

Seit dem 05. Juni 2024 führt das Trainerteam wöchentlich eine circa einstündige Gymnastikeinheit durch. Diese stärkt das körperliche Wohlbefinden der Teilnehmenden und fördert Beweglichkeit, Körperwahrnehmung, geistige Aktivität, Freude und soziales Miteinander.
Das Training findet als Gruppeneinheit statt und orientiert sich an einem klaren, seniorengerechten Aufbau mit den Schwerpunkten:

  • Herz-Kreislauf-Training

  • Denken und Bewegen

  • Ganzkörperkräftigung

  • Mobilisation und Dehnen

Um die Gäste auch an anderen Wochentagen zu motivieren, stellt der Verein ergänzende Bewegungskarten für die Einrichtung bereit.
Das Angebot ist offen für alle Gäste der Tagespflege – unabhängig von körperlicher oder geistiger Verfassung – sowie für interessierte Bürgerinnen und Bürger nach Anmeldung. Die Übungsleitenden verfügen über die Übungsleiter C-Lizenz und können über den Verein regelmäßig an kostenfreien Fortbildungen teilnehmen. Die Finanzierung erfolgt aktuell über eine Förderung des WLSB, danach übernimmt SENOVA die Kosten. Eine Sportversicherung für Übungsleiter/innen und Teilnehmende ist über den Verein gewährleistet.

Das Projekt stärkt durch regelmäßige Bewegung die Selbstständigkeit, Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen und ermöglicht ihnen, weiterhin von gesundheitsfördernden Vereinsangeboten zu profitieren.

 

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Verantwortlich: Kanu Club Oppenheim e.V.

Projektbeschreibung:

Der Kanu Club Oppenheim (KCO) startete 2025 das Projekt „Inklusion im Kanusport“, um Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam in Bewegung zu bringen und den Kanusport als verbindendes Erlebnis erlebbar zu machen.
Über den Sommer hinweg entwickelte sich eine feste Trainingsgruppe, bestehend aus Teilnehmenden mit geistiger Beeinträchtigung, Schüler:innen der Landskronschule sowie Kindern und Jugendlichen aus Einrichtungen der Jugendhilfe.
Um auch in der Winterzeit gemeinsam aktiv sein zu können, hat der Verein seinen Seminarraum mit viel ehrenamtlichem Einsatz in einen Multifunktionsraum umgestaltet. Dort findet wöchentlich das Wintertraining unter Anleitung des Inklusionsteams statt. Themen sind Balance, Ausdauer, Kraft, Koordination und Bewegungsfreude, gefolgt von freiem Training.

Das Angebot richtet sich nicht nur an die Teilnehmenden des Inklusionsprojekts, sondern an alle Jugendlichen und erwachsenen Vereinsmitglieder, die Freude an gemeinsamer Bewegung haben. Der Raum steht allen Mitgliedern offen – ganz nach dem Motto „miteinander statt nebeneinander“.

Weitere Infos zum Projekt findest du hier.

 

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Verantwortlich: Kanu Club Oppenheim e.V.

Projektbeschreibung:

Der Kanu Club Oppenheim (KCO) setzt auf Nachhaltigkeit und gemeinschaftliches Engagement – sowohl im Verein als auch in der Region. Die Mitglieder des KCO beteiligen sich regelmäßig mit anderen Vereinen, Helfern und Helferinnen an lokalen Umweltschutzinitiativen wie u.a. dem Rhine Clean Up und der städtischen Reinigungsaktion „Sauberes Wäldchen”, um Naturflächen, Rheinufer und ökologischen Ausgleichsflächen von Müll zu befreien.  Gesammelt wurden unter anderem Reifen, Eternitplatten, Planen, Zaunreste, Möbel und Verpackungsmüll.

Auch abseits dieser Termine bleibt der KCO aktiv: Mit dem sogenannten MUSS-Beutel („Müll- und Unrat-Sammel-Sack“) des Deutschen Kanu-Verbands (DKV) sind viele Mitglieder ganzjährig auf ihren Paddeltouren unterwegs und sammeln dabei Plastikflaschen oder anderen Treibmüll aus dem Wasser. So verbindet der Verein sportliche Aktivität mit gelebtem Natur- und Umweltschutz und trägt kontinuierlich zum Erhalt der Flusslandschaft bei.

Mit Veranstaltungshinweisen, Berichten und TV-Beiträgen auf der Vereinswebseite sowie im örtlichen Amtsblatt macht der KCO dieses Engagement sichtbar und möchte als Vorbild andere motivieren mitzumachen – denn „Gemeinsam schaffen wir mehr“.

Weitere Informationen und Hintergründe findest du hier.

 

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Verantwortlich: Kanu Club Oppenheim e.V.

Projektbeschreibung:

Der Kanu Club Oppenheim (KCO) setzt bei seinen Vereinsaktivitäten konsequent auf Mehrweggeschirr – sowohl unterwegs als auch im Vereinsheim. Auf Touren und Jugendfreizeiten haben die Teilnehmenden ihr eigenes, wiederverwendbares Geschirr (Verpflegungsboxen, Trinkflaschen, Besteck,…) dabei, um Abfall von Einwegprodukten zu vermeiden.
Bei Veranstaltungen am Vereinsheim stellen wird Mehrweggeschirr bereitgestellt, das im Anschluss über die vereinseigene Spülmaschine gereinigt wird.

Dieses Konzept trägt nicht nur zur Müllvermeidung bei, sondern sensibilisiert Mitglieder und Gäste zugleich für nachhaltiges Verhalten im Alltag. Indem Mehrweggeschirr fest in die Vereinsabläufe integriert wird, senkt der KCO langfristig die Menge an Verpackungsmüll, reduziert Kosten und stärkt zugleich das Bewusstsein für umweltfreundlicheres Handeln im Sportverein. Der KCO zeigt damit, dass kleine, kontinuierliche Maßnahmen im Alltag eine große Wirkung für Umwelt und Gemeinschaft entfalten können.

 

kco

Verantwortlich: Kanu Club Oppenheim e.V.

Projektbeschreibung:

Der Kanu Club Oppenheim (KCO) legt großen Wert auf umweltbewusste Mobilität und eine nachhaltige Fahrtenorganisation. Ziel ist es, sportliche Aktivitäten und ökologische Verantwortung miteinander zu verbinden – sowohl im Vereinsalltag als auch bei Touren und Veranstaltungen.
Wo immer möglich, achtet der Verein darauf, Fahrten so zu planen, dass An- und Abreise umweltfreundlich gestaltet werden können. Regelmäßige Vereinsveranstaltungen, wie Sitzungen, Schulungen, Kurse, Feste, Trainings- oder Freizeittouren finden direkt beim Vereinsheim statt, bzw. starten dort am Hafen. Beides liegt verkehrsgünstig gegenüber dem Bahnhof und an einer Bushaltestelle, sodass die Anreise gut zu Fuß, mit dem Fahrrad oder per ÖPNV möglich ist.
Um die klimafreundliche Anreise weiter zu fördern, wurden zusätzliche Fahrradständer auf dem Vereinsgelände geschaffen. Mit sichtlichem Erfolg.

Für überregionale Unternehmungen – wie z.B. Sommerfreizeiten oder Freundschaftsfahrten mit anderen Kanuvereinen – setzt der Verein auf gemeinschaftliche Lösungen. Bei Touren, bei denen der ÖPNV keine praktikable Option ist, werden Fahrgemeinschaften aktiv organisiert, und in Kooperation mit dem Kreisjugendring Alzey kommen Shuttlebusse vereinsübergreifend zum Einsatz. Alternative Rückfahrmöglichkeiten mit Bahn oder Bus werden in die Tourenplanung integriert. So nutzen Fahrerinnen und Fahrer bei längeren Fahrten regelmäßig öffentliche Verkehrsmittel, um Autos und Anhänger von Zielorten zurückzuholen (mehr dazu hier).
Darüber hinaus bietet der Verein vermehrt Rundkurse an, die ohne zusätzlichen Bootstransport auskommen – wie u.a. beim beliebten „After-Work-Paddeln“ oder dem traditionellen Nikolauspaddeln.

Auf der Vereinswebseite informiert der Verein gut sichtbar über die gute Erreichbarkeit des Geländes mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Fahrrad – inklusive einer interaktiven Karte, die Anreisemöglichkeiten anschaulich darstellt.

 

lsvbw

Verantwortlich: Landessportverband Baden-Württemberg e.V.

Projektbeschreibung:

Die KLIMA ARENA Sinsheim ist ein interaktiver Lernort, an dem Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Zukunftsgestaltung für alle Generationen erfahrbar werden. Der Landessportverband Baden-Württemberg nutzte das vielseitige Angebot, um einen praxisnahen Einblick in die ökologischen, sozialen und ökonomischen Dimensionen nachhaltigen Handelns zu gewinnen.

Im Rahmen des Besuchs konnten die Teilnehmenden die Grundlagen des Klimawandels verstehen, die Auswirkungen globaler Veränderungen auf Alltag, Umwelt und Gesellschaft kennenlernen und erfahren, welche Handlungsmöglichkeiten für den organisierten Sport bestehen.
Interaktive Themenbereiche – u. a. zu Energie, Wohnen, Mobilität, Konsum, Biodiversität und Klimaanpassung – sowie anschauliche Outdoor-Bereiche (Streuobstwiese, Ökosysteme, Gletscher-Modell) machten Nachhaltigkeit unmittelbar erlebbar.

Von themenspezifischen Führungen durch die Ausstellung, über Impulsvorträge bis hin zu auf die Anliegen des Vereins zugeschnittenen Workshops - wer sich und seine Organisation im Punkt nachhaltiges Engagement weiterbilden möchte, ist hier genau richtig.

 

Aalener

Verantwortlich: Aalener Sportallianz e.V.

Projektbeschreibung:

Im Rahmen des Projekts „Gesunde Chancen für Kinder und Familien“ erhalten Familien mit geringem Einkommen in Aalen Gutscheine für einen kostenlosen Schwimmkurs bei der Schwimmschule der Aalener Sportallianz. Finanziert wird die Maßnahme durch das LSVBW-Projekt „Gemeinsam mehr bewegen“, gefördert von der Porsche AG, sowie durch Mittel des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg.
Insgesamt stehen 120 Schwimmkursplätze im Wert von jeweils 75 € zur Verfügung. Diese decken Personal-, Badnutzungs- und Verwaltungskosten ab.
Die Gutscheine werden über pädagogische Fachkräfte an den Schulen verteilt, um Kindern unabhängig von der finanziellen Situation ihrer Familien das Erlernen sicherer Schwimmfähigkeiten zu ermöglichen.

 

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Verantwortlich: Kanu-Club Marbach am Neckar e.V.

Projektbeschreibung:

Am 18. März 2023 fand der 1. Marbacher Neckar CleanUp statt – ein erfolgreicher Auftakt für das Engagement des Kanu-Club Marbach im Bereich Umweltschutz.
Seitdem engagiert sich der Verein gemeinsam mit weiteren Vereinen und Initiativen aus der Region regelmäßig am NeckarCleanUp entlang des Flussabschnitts in und um Marbach am Neckar.
Doch nicht nur an Aktionstagen zeigen die Mitglieder des KCM Einsatz:
 Ganzjährig behält der Kanu-Club „seinen“ Fluss im Blick – und fischt unterwegs Plastikflaschen und anderen Müll aus dem Wasser, um so aktiv zum Schutz der Natur beizutragen.
Naturverträgliches Paddeln wird im Rahmen der Trainerausbildung des Kanuverbands vermittelt und ist ein zentraler Bestandteil des Europäischen Paddelpasses (EPP), den alle Paddlerinnen und Paddler des Kanu-Clubs Marbach im Zuge ihrer Mitgliedschaft absolvieren.

 

marbacher rv

Verantwortlich: Marbacher Ruderverein von 1920 e.V.

Projektbeschreibung:

Der Marbacher Ruderverein von 1920 e.V. setzt seit 2022 ein beeindruckendes Zeichen für soziale Teilhabe und Inklusion. Unter der Leitung von Frank Müller (Trainer C-Lizenz) entstand eine feste Rudergruppe für Menschen mit psychischen Erkrankungen, die über Bewegung, Teamgeist und sportliche Struktur Stabilität und Lebensqualität zurückgewinnen können.

Psychische Erkrankungen gehen häufig mit Symptomen wie Konzentrationsstörungen, eingeschränkter Motorik, Unsicherheit oder sozialem Rückzug einher. Das Rudern bietet hier gleich mehrere Ansatzpunkte:

  • Kognitive Förderung durch das Erlernen komplexer Bewegungsabläufe

  • Bewegung an der frischen Luft und der beruhigende Einfluss des Wassers

  • Gemeinschaftserlebnisse, die soziale Isolation abbauen

  • Ein niedriges Verletzungsrisiko und ein sanftes, gut dosierbares Training

Durch die enge Verbindung zu sozialen Einrichtungen – u. a. der PsychoSoziales Netzwerk Ludwigsburg gGmbH und dem Hilfsverein für psychisch Kranke Rems-Murr e.V. – konnte die Gruppe erfolgreich beworben werden. Anfangs noch exklusiv und mit Fokus auf die Grundausbildung, wächst die Rudergruppe seit 2023 stetig und umfasst heute 16–18 Teilnehmende, davon etwa die Hälfte Vereinsmitglieder und die Hälfte Menschen mit psychischer Erkrankung.

Es ist ein echtes Gemeinschaftsprojekt:
Regelmäßig werden mindestens drei Gig-Vierer besetzt, es wird gemeinsam trainiert und das Miteinander hat sich zu einem offenen, wertschätzenden und freundschaftlichen Umgang entwickelt. Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zum Abbau von Stigmatisierung und schafft positive Begegnungen, die im Alltag der Betroffenen oft fehlen.

Die nachhaltige Wirkung zeigt sich auch in der Anerkennung:
Das Projekt wurde u. a. mit dem 3. Platz beim Vereinspreis des Deutschen Ruderverbandes sowie einem Förderpreis des Württembergischen Landessportbundes ausgezeichnet.

 

mrg baden

Verantwortlich: Mannheimer Rudergesellschaft Baden von 1880 e.V.

Projektbeschreibung:

Die Mannheimer Rudergesellschaft Baden von 1880 e.V. setzt seit mehreren Jahren ein starkes Zeichen für Vielfalt, Teilhabe und gegenseitigen Respekt im Sport.
2022 traten erstmals Ruderinteressierte des mvd e.V., dem einzigen queeren Sportverein der Rhein-Neckar-Region, der MRG Baden bei. Durch außergewöhnliches Engagement zweier Vorstandsmitglieder wurden zusätzliche Ruderschulkurs-Termine geschaffen, um den Einstieg in den Rudersport zu erleichtern.

2023 absolvierten mehrere mvd-Mitglieder sowohl eine Übungsleiterausbildung als auch einen Stegausbilder-Lehrgang und sind seit 2024 selbst aktiv in der Ausbildung neuer Ruderinnen und Ruderer. Die mvd-Rudergruppe innerhalb der MRG Baden wächst kontinuierlich und integriert erfolgreich neue Sportbegeisterte in den Trainingsbetrieb.

Parallel dazu entdeckte die Gruppe 2024 ihre Leidenschaft für den Wettkampfsport: Nach einer fundierten Einführung in die Grundlagen des Regattaruderns durch den Vereinstrainer gingen sie im selben Jahr bereits bei vier Regatten in Deutschland an den Start.

Ein besonderer Höhepunkt war die Teilnahme an den EuroGames 2025 in Lyon:
Im Mix-Doppelvierer gewannen Ruderinnen und Ruderer der MRG Baden gemeinsam mit Mitgliedern des mvd nach intensiver Vorbereitung die Goldmedaille – vor Frankfurt und Wien.

Auch außerhalb des Wettkampfsports setzt die MRG Baden sichtbare Zeichen:
Am 12. Juli 2025 beteiligten sich zwei Achterboote mit Mitgliedern der MRG Baden und des mvd am Christopher Street Day in Mannheim und verwandelten das Wasser mit Musik, Farbe und Teamgeist in ein lebendiges Symbol für Vielfalt, Respekt und Liebe.

Ihr Engagement für soziale Nachhaltigkeit hat der Verein 2024 offiziell durch die Unterzeichnung der N!Charta Sport bestätigt. Seitdem dokumentiert die MRG Baden ihre Fortschritte und Ziele transparent in den entsprechenden Jahresberichten.

 

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