
Verantwortlich: SC Sigmaringendorf/Laucherthal e.V.
Projektbeschreibung:
Der Sportclub Sigmaringendorf/Laucherthal e.V. hat 2024 gemeinsam mit der Tagespflege SENOVA in Sigmaringendorf ein nachhaltiges und inklusives Bewegungsprojekt gestartet. Viele Gäste der Tagespflege können aufgrund eingeschränkter Mobilität oder fehlender Transportmöglichkeiten nicht mehr am regulären Vereinsangebot teilnehmen. Um dennoch wohnortnah Bewegung zu ermöglichen, bringt der Verein seine Übungsleiterinnen und Übungsleiter direkt in die Einrichtung.
Seit dem 05. Juni 2024 führt das Trainerteam wöchentlich eine circa einstündige Gymnastikeinheit durch. Diese stärkt das körperliche Wohlbefinden der Teilnehmenden und fördert Beweglichkeit, Körperwahrnehmung, geistige Aktivität, Freude und soziales Miteinander.
Das Training findet als Gruppeneinheit statt und orientiert sich an einem klaren, seniorengerechten Aufbau mit den Schwerpunkten:
Herz-Kreislauf-Training
Denken und Bewegen
Ganzkörperkräftigung
Mobilisation und Dehnen
Um die Gäste auch an anderen Wochentagen zu motivieren, stellt der Verein ergänzende Bewegungskarten für die Einrichtung bereit.
Das Angebot ist offen für alle Gäste der Tagespflege – unabhängig von körperlicher oder geistiger Verfassung – sowie für interessierte Bürgerinnen und Bürger nach Anmeldung. Die Übungsleitenden verfügen über die Übungsleiter C-Lizenz und können über den Verein regelmäßig an kostenfreien Fortbildungen teilnehmen. Die Finanzierung erfolgt aktuell über eine Förderung des WLSB, danach übernimmt SENOVA die Kosten. Eine Sportversicherung für Übungsleiter/innen und Teilnehmende ist über den Verein gewährleistet.
Das Projekt stärkt durch regelmäßige Bewegung die Selbstständigkeit, Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen und ermöglicht ihnen, weiterhin von gesundheitsfördernden Vereinsangeboten zu profitieren.

Verantwortlich: Kanu Club Oppenheim e.V.
Projektbeschreibung:
Der Kanu Club Oppenheim (KCO) startete 2025 das Projekt „Inklusion im Kanusport“, um Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam in Bewegung zu bringen und den Kanusport als verbindendes Erlebnis erlebbar zu machen.
Über den Sommer hinweg entwickelte sich eine feste Trainingsgruppe, bestehend aus Teilnehmenden mit geistiger Beeinträchtigung, Schüler:innen der Landskronschule sowie Kindern und Jugendlichen aus Einrichtungen der Jugendhilfe.
Um auch in der Winterzeit gemeinsam aktiv sein zu können, hat der Verein seinen Seminarraum mit viel ehrenamtlichem Einsatz in einen Multifunktionsraum umgestaltet. Dort findet wöchentlich das Wintertraining unter Anleitung des Inklusionsteams statt. Themen sind Balance, Ausdauer, Kraft, Koordination und Bewegungsfreude, gefolgt von freiem Training.
Das Angebot richtet sich nicht nur an die Teilnehmenden des Inklusionsprojekts, sondern an alle Jugendlichen und erwachsenen Vereinsmitglieder, die Freude an gemeinsamer Bewegung haben. Der Raum steht allen Mitgliedern offen – ganz nach dem Motto „miteinander statt nebeneinander“.
Weitere Infos zum Projekt findest du hier.

Verantwortlich: Kanu Club Oppenheim e.V.
Projektbeschreibung:
Der Kanu Club Oppenheim (KCO) setzt auf Nachhaltigkeit und gemeinschaftliches Engagement – sowohl im Verein als auch in der Region. Die Mitglieder des KCO beteiligen sich regelmäßig mit anderen Vereinen, Helfern und Helferinnen an lokalen Umweltschutzinitiativen wie u.a. dem Rhine Clean Up und der städtischen Reinigungsaktion „Sauberes Wäldchen”, um Naturflächen, Rheinufer und ökologischen Ausgleichsflächen von Müll zu befreien. Gesammelt wurden unter anderem Reifen, Eternitplatten, Planen, Zaunreste, Möbel und Verpackungsmüll.
Auch abseits dieser Termine bleibt der KCO aktiv: Mit dem sogenannten MUSS-Beutel („Müll- und Unrat-Sammel-Sack“) des Deutschen Kanu-Verbands (DKV) sind viele Mitglieder ganzjährig auf ihren Paddeltouren unterwegs und sammeln dabei Plastikflaschen oder anderen Treibmüll aus dem Wasser. So verbindet der Verein sportliche Aktivität mit gelebtem Natur- und Umweltschutz und trägt kontinuierlich zum Erhalt der Flusslandschaft bei.
Mit Veranstaltungshinweisen, Berichten und TV-Beiträgen auf der Vereinswebseite sowie im örtlichen Amtsblatt macht der KCO dieses Engagement sichtbar und möchte als Vorbild andere motivieren mitzumachen – denn „Gemeinsam schaffen wir mehr“.
Weitere Informationen und Hintergründe findest du hier.