
Verantwortlich: TSG Seckenheim e.V.
Projektbeschreibung:
Nach dem Fund von drei alten Barrenholmen im Keller des Schlosses Seckenheim hatten mehrere Mitglieder der TSG Seckenheim eine kreative Idee: Statt die alten Holmen zu entsorgen, wurden sie zu neuen Turngeräten aufgearbeitet.
Dank des ehrenamtlichen Einsatzes von Schreiner-Meister Bernhard Gärtner und Metallbau-Meister Harald Müller entstanden daraus hochwertige neue Geräte für den Turnnachwuchs: 2 Übungsbarren, 9 Paar Handstandklötze und 3 Übungsholmen.
Durch diese Maßnahme konnten rund 6.000 € an Anschaffungskosten eingespart und gleichzeitig wertvolle Ressourcen geschont werden. Die Aktion wurde von den Vereinsmitgliedern begeistert aufgenommen und stärkte das Gemeinschaftsgefühl innerhalb des Vereins.
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Verantwortlich: Kanu Club Oppenheim e.V.
Projektbeschreibung:
Der Kanu Club Oppenheim (KCO) setzt bei seinen Vereinsaktivitäten konsequent auf Mehrweggeschirr – sowohl unterwegs als auch im Vereinsheim. Auf Touren und Jugendfreizeiten haben die Teilnehmenden ihr eigenes, wiederverwendbares Geschirr (Verpflegungsboxen, Trinkflaschen, Besteck,…) dabei, um Abfall von Einwegprodukten zu vermeiden.
Bei Veranstaltungen am Vereinsheim stellen wird Mehrweggeschirr bereitgestellt, das im Anschluss über die vereinseigene Spülmaschine gereinigt wird.
Dieses Konzept trägt nicht nur zur Müllvermeidung bei, sondern sensibilisiert Mitglieder und Gäste zugleich für nachhaltiges Verhalten im Alltag. Indem Mehrweggeschirr fest in die Vereinsabläufe integriert wird, senkt der KCO langfristig die Menge an Verpackungsmüll, reduziert Kosten und stärkt zugleich das Bewusstsein für umweltfreundlicheres Handeln im Sportverein. Der KCO zeigt damit, dass kleine, kontinuierliche Maßnahmen im Alltag eine große Wirkung für Umwelt und Gemeinschaft entfalten können.
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Verantwortlich: TCRW Winterbach e.V.
Projektbeschreibung:
Der TCRW Winterbach beteiligt sich aktiv am Projekt Advantage Earth und hat auf seiner Anlage Sammelboxen für gebrauchte Tennisbälle aufgestellt. Ziel ist es, die jährlich anfallende Masse an Tennisbällen nicht im Restmüll oder gar in der Natur landen zu lassen, sondern einer nachhaltigen Wiederverwertung zuzuführen.
Über 12 Millionen Tennisbälle werden in Deutschland pro Jahr gespielt – bislang meist ohne Recyclingmöglichkeit. Mit den Recycling-Boxen können Mitglieder und Gäste des Vereins ihre nicht mehr spielbaren Bälle einfach und sichtbar auf der Anlage abgeben. Eine Box fasst rund 300 Bälle; sobald sie voll ist, wird sie unkompliziert über ein Retourensystem an den Partner Tennis-Point zurückgeschickt.
Die gebrauchten Bälle werden anschließend von spezialisierten Partnern wie Posch Surfaces zu Gummigranulat verarbeitet, das beim Bau neuer Hartplätze zum Einsatz kommt. Zudem entwickelt Renewaball daraus neue Tennisbälle – ein Kreislauf, der Müll vermeidet und Ressourcen spart.
Mit diesem Projekt zeigt der TCRW Winterbach, dass Nachhaltigkeit im Tennissport ganz konkret und alltagsnah umgesetzt werden kann.